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Die max. Teilnehmerzahl für Gruppenführungen und museumspädagogische Programme ist derzeitig auf 10 Personen begrenzt.

Die Teilnehmerzahl bei Führungen ist aktuell auf 5 Personen begrenzt. Bitte informieren Sie sich hier über unsere weiteren Corona-Schutzmaßnahmen.

Mädchen und Jungen mit Schürze waschen gemeinsam in einer Metallschüssel

Programme für Schulen und Kitas

Wir bieten für Kinder und Jugendliche museumspädagogische Programme an. Der Schwerpunkt liegt auf den handlungsorientierten Einheiten sowie auf der Möglichkeit, die historische Arbeits- und Lebenswelt selbständig zu erforschen. Gern unterstützen wir Sie bei der Durchführung von Projekttagen.

Und rühret die Hände von morgens bis spät – Haushalt vor 100 Jahren

Alter: ab 4 Jahren

Dauer: 1,5 Stunden

Teilnehmerzahl: max. 15, mind. 2 Begleitpersonen

Kosten: 55 Euro

Ort: Weberei und Arbeiterhaus

Kita-Kinder erleben bei diesem Programm mit allen Sinnen, wie es sich anfühlte, in einem Arbeiterhaushalt vor 100 Jahren zu leben. Die Familien mussten eng zusammenrücken, denn es wohnten viele Menschen unter einem Dach. Wir schauen die Zimmer an und überlegen, wer hier lebte. Warum hatten viele Familien einen Nutzgarten und hielten Tiere? Wir gehen auf Entdeckungsreise und fragen: Gab es ein Badezimmer? Eine Heizung? Kühlschrank und Waschmaschine? Wie hat man damals z.B. Wäsche gewaschen? Wir probieren es selbst aus, holen Wasser, ertasten die verschiedenen Materialien der Kleidung und schrubben am Waschbrett. Ein kurzer Rundgang durch die Weberei zeigt, wie die Stoffe für die Kleidung gemacht wurden und dass man damals eigentlich rund um die Uhr arbeitete.

Und rühret die Hände von morgens bis spät – Haushalt vor 100 Jahren

Klasse: ab 3. Klasse

Dauer: 1,5 Stunden

Teilnehmerzahl: max. 15, mind. 2 Begleitpersonen

Kosten: 55 Euro

Ort: Weberei und Arbeiterhaus

Wie lebten die Arbeiterinnen und Arbeiter vor 100 Jahren? Wie sah ihr Alltag nach einem anstrengenden Tag in der Textilfabrik aus? Welche Aufgaben warteten im Haushalt auf sie?

Die Schüler und Schülerinnen erfahren nach einem Rundgang durch die Weberei, unter welchen Bedingungen die Menschen vor 100 Jahren lebten. Im Arbeiterhaus erleben sie, wie eng die Familien in den kleinen Wohnungen zusammenrücken mussten, welche Arbeiten im Haushalt anfielen und warum viele Familien einen Nutzgarten bewirtschafteten und Tiere hielten. Beim Schrubben von Kleidung am Waschbrett lernen die Schülerinnen aktiv, welche körperliche Anstrengung hinter den alltäglichen Aufgaben des Haushalts steckte.

Dabei sollen die Kinder und Jugendlichen ein Gefühl für die sozialen Umstände der Menschen bekommen. So fällt es leichter, komplexe historische Prozesse wie die „soziale Frage“ und die Industrialisierung nachzuvollziehen.

Lärm, Öl & eilige Maschinen – Arbeitsalltag in der Textilfabrik

Klasse: ab 3. Klasse

Dauer: 1,5 Stunden

Teilnehmerzahl: max. 15, mind. 1 Begleitperson

Kosten: 55 Euro

Ort: Weberei

Wie sah der Arbeitstag eines Webers aus? Was machte eine Passiererin und wo war der Arbeitsplatz des Heizers?

Während des Rundgangs durch die Weberei erfahren die Schülerinnen viel über die Arbeit in einer Textilfabrik, die Hierarchie zwischen den Arbeitern und über die einzelnen Arbeitsschritte, die nötig waren, um ein Stück Stoff zu weben. Die Kinder und Jugendlichen werden im Anschluss selbst aktiv und setzen ein Dampfmaschinenmodell in Gang.

Welche Bedeutung die Mechanisierung und die Erfindung der Dampfmaschine für den Arbeitsalltag der Menschen und die Industrialisierung hatte, erleben die Schüler und Schülerinnen in diesem Workshop.

Im Färbekeller – Workshop zu historischen Färbemethoden

Klasse: ab 5. Klasse

Dauer: 1,5 Stunden

Teilnehmerzahl: max. 15, mind. 1 Begleitperson

Kosten: 55 Euro

Ort: Spinnerei

Wie viele Purpurschnecken wurden benötigt, um einen Königsmantel leuchtend rot zu färben?  Wie färbten die Menschen ihre Kleidung, bevor chemische Farben erfunden waren?

Farbige Kleidung gehört zum heutigen Alltag. Je nach Gemütszustand, Jahreszeit und Trend wird die Farbe gewählt. Bevor chemische Färbemittel dazu beitrugen, dass Kleidung in leuchtenden Farben von allen sozialen Schichten getragen werden konnte, war eine intensive Färbung von Textilien aufwändig und teuer. Die Schülerinnen und Schüler erleben in diesem Workshop, mit welchen Pflanzenfarben sich Stoffe einfärben lassen. Im Kontrast dazu, färben die Kinder und Jugendlichen im Anschluss ein mitgebrachtes Kleidungsstück mit chemischen Farben ein.

Welche Entwicklung die Industrie in einzelnen Bereichen durchlaufen hat, wird am Beispiel des Färbens deutlich. Die heute mehrheitlich in Südostasien produzierende Textilindustrie verwendet chemische Färbemittel, die meist unter gesundheitsgefährdenden Bedingungen eingesetzt werden. Die Themen Globalisierung und Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie werden in diesem Workshop aufgegriffen.

Hinweis: Jeder Schüler und jede Schülerin soll ein weißes, gewaschenes Kleidungsstück (z.B. T-Shirt) mitbringen.

Büro 1.0 – Kontor ohne PC und Handy

Klasse: ab 7. Klasse

Dauer: 1,5 Stunden

Teilnehmerzahl: max. 15, mind. 1 Begleitperson

Kosten: 55 Euro

Ort: Weberei/Spinnerei

Ein Schreibtisch ohne PC? Handgeschriebene Rechnungsbücher ohne digitale Sicherungskopie? Wie funktionierte die Verwaltung einer Textilfabrik, das Kontor, vor 100 Jahren?

Der Workshop befasst sich mit den Verwaltungsstrukturen einer Fabrik. Die Schülerinnen erfahren, wann und wo die Löhne ausgezahlt wurden, ob Frauen oder Männer an den Schreibtischen saßen und mit welchen unterschiedlichen Schriften in den letzten 100 Jahren Rechnungsbücher in Deutschland geführt wurden. Mit Federkiel und Tintenfüller schreiben die Schüler in Sütterlin und Deutscher Kurrent kurze Texte und  beschriften Postkarten, womit sie eine der wichtigsten Kommunikationswege der Vergangenheit erleben.

Trendsetter

Klasse: ab 7. Klasse

Dauer: 1,5 Stunden

Teilnehmerzahl: max. 25, mind. 1 Begleitperson

Kosten: 55 Euro

Ort: Spinnerei

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden selbst zu Modedesignern und spüren den zukünftigen Trends nach. In kleinen Gruppen entwerfen sie aus den bereit gestellten Materialien sogenannte "Moodboards". Hier vereinen sich als Collage sämtliche Farben, Formen, Stoffe, Schnitte und Strukturen, die den neuen Trend bestimmen.

Bist Du ein Macher? Die App – das Spiel

Klasse: ab 7. Klasse

Dauer: 1,5 Stunden

Teilnehmerzahl: max. 15, mind. 1 Begleitpersonen, 2 Begleitpersonen frei

Kosten: 55 Euro

Ort: Spinnerei

Hinweis: Im Museum ist kein freies WLAN vorhanden. Pro Workshop sollten daher min. drei Schüler ein Handy mit mobilem Datenvolumen mitbringen, um die App (4,8 MB) herunterladen zu können.

Bei dem App-Spiel "Bist du ein Macher?" können Schüler allein oder in Gruppen mit ihrem Smartphone selbst in die Rolle eines angehenden Textilunternehmers schlüpfen - mit dem Ziel, die eigene Firma so erfolgreich wie möglich zu machen. Ganz nebenbei erfährt man, was einen erfolgreichen westfälischen Unternehmer wirklich ausgemacht hat, wie er seine Entscheidungen getroffen hat und was sein Leben beeinflusste. Als potenzieller "Macher" stehen die Spieler vor Aufgaben, die gelöst werden können, während sie die Ausstellung erkunden.

Das Spiel läuft in der App "Biparcours", die kostenlos in den Stores für iOS und Android heruntergeladen werden kann (in der Suchfunktion "Bist Du ein Macher" eingeben).

Information und Buchung

Der Eintritt für Schüler und Schülerinnen ist frei. Der Eintritt für maximal zwei Begleitpersonen ist ebenfalls frei.

Informationen und Buchungen unter Tel. 02871 21611-57 oder über unser Anmeldeformular.

LWL-Mobilitätsfonds

Unter dem Motto "Wir bewegen Kinder und Jugendliche" hat der LWL einen Mobilitätsfonds ins Leben gerufen. Er ermöglicht Schulen, Kitas und Kindergärten, die im Verbandsgebiet ansässig sind, die Erstattung der Fahrtkosten zu einem LWL-Museum. Ein Antrag muss im Vorfeld gestellt werden.

Alle Informationen zum LWL-Mobilitätsfonds